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Aktuelle Test- und Messtechnik-News

HF-Test von Automotive-Funk- und Kommuniktionsmodulen

Engmatec HF Kammer29. Oktober 2018 - Auf der diesjährigen electronica präsentiert ENGMATEC eine HF-Kammer zur abgeschirmten Prüfung von Fahrzeugmodulen (Stand A3.542). Die ENGMATEC Testchamber RF (ETC-RF) deckt einen Frequenzbereich von 600 MHz bis 96 GHz ab und der Prüfling kann manuell oder durch ein automatisiertes Handling-System zugeführt und entnommen werden.

Ein vernetztes und kommunizierendes Fahrzeug ermöglicht dem Besitzer den Zugriff auf aktive Verkehrsdaten, Wetterinformationen, Standortinformationen und vieles mehr, zum Beispiel die direkte Ortung und Hilfe für den Pannen- oder Notfall. Weitere Vorteile sind Hotspot-Bereitstellung für Fahrgäste sowie Mobiltelefon­Verbindungen zur Telefonie oder dem Entertainment. Grundvoraussetzung für ein harmonierendes Netzwerk und die Erfassung der Informationen sind unterschiedliche Antennenmodule. Diese kommunizieren auf diversen Frequenzbereichen, z.B. LTE, GSM, GPS, Wifi oder Bluetooth von 600 MHz bis 6 GHz. ENGMATEC hat sich auf die Prüfung von RF-Modulen in geeigneten Prüfkammern spezialisiert. In diesen werden reproduzierbare, abgeschirmte und störeinflussfreie Tests gefahren. Als manuelle oder vollautomatisierte Prüfkammer in Inline-Prüflinien kommt die Hardware von ENGMATEC zum Einsatz.

Abgeschirmte RF-Prüfkammer

Die „ENGMATEC Testchamber RF“ (ETC-RF) ist eine Entwicklung zur Prüfung von diversen Baugruppen in unterschiedlichsten Frequenzbereichen von 600 MHz bis 96 GHz. Hierzu zählen nicht nur Kommunikationsmodule, sondern beispielsweise auch Produkte aus dem Bereich der Radarsensorik für das autonome Fahren. Hierfür gibt es standardmäßig unterschiedliche Größen und je nach Kundenanforderung individuelle Ausführungen. Der Prüfling kann manuell oder durch ein automatisiertes Handling zugeführt und entnommen werden.

Die auf der Messe ausgestellte Anlage wird durch einen kollaborierenden Roboter be- und entladen. Als Showprüflinge kommen Modelle des VW T1 Bus zum Einsatz, die den Originalprüfling ersetzen und die Car-Communication veranschaulichen sollen.

Nach dem Einlegen des Prüflings wird die Anwesenheit und Lagerichtigkeit über eine Sensorik im Nest festgestellt. Der kollaborierende Roboter schließt die Schublade und die 4-Punkt-Verriegelung erfolgt selbstständig durch die Kammer. Ab jetzt befindet sich der Prüfling innerhalb einer geschirmten Testumgebung und ist vollständig kontaktiert. Somit kann der Testrechner mit dem Prüfling direkt sowie über die in der Kammer verbauten Antennen kommunizieren. Die Testumgebung wird speziell an den Prüfling angepasst und die Absorber für den Frequenzbereich ausgelegt. Innerhalb der ausgestellten Kammer können Baugruppen mit Abmessungen bis zu 225x200x120 mm geprüft werden. Nach Abschluss der Prüfsequenz erfolgt ein Handshake mit der Handlingeinheit. Hier öffnet der Cobot die Schublade und entlädt das Produkt in ein Übergabenest.

www.engmatec.de/



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