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Komplexe Testszenarien für virtuelle Fahrversuche PDF
News - Baugruppen
Dienstag, den 09. August 2011 um 06:43 Uhr

Komplexe Testszenarien für virtuelle Fahrversuche

09. August 2011 – IPG Automotive GmbH, ein Anbieter von Simulations- und Testwerkzeugen für virtuelle Fahrversuche, hat eine neue Version seines Produkts IPGTraffic für die Entwicklung anspruchsvoller Fahrerassistenzsysteme vorgestellt.

Bei der Entwicklung anspruchsvoller Fahrerassistenzsysteme, wie adaptive Abstandsregelung, Kollisionsvermeidungssysteme aber auch Spurhalteassistenten, sind umfassende Tests zur Funktionsabsicherung erforderlich. Hier kommen zunehmend leistungsfähige Simulationswerkzeuge zum Einsatz, die dabei unterstützen, den Testaufwand beherrschbar zu machen. Um die für den virtuellen Fahrversuch erforderlichen, zunehmend komplexeren Testszenarien zu erzeugen, braucht es zudem leistungsfähige Verkehrsmodelle.

IPG Automotive GmbH bietet mit IPGTraffic eine passende Lösung im Bereich Verkehrsmodelle. Mit der kürzlich vorgestellten neuesten Version 3.5 der offenen Integrations- und Testplattform CarMaker wurde auch das Verkehrsmodell IPGTraffic um wesentliche Funktionen erweitert: Damit werden Testszenarien komfortabel erstellt, einfach variiert und reproduziert und bei Bedarf wiederverwendet.

Über eine gut strukturierte, intuitiv zu bedienende Oberfläche werden selbst komplexe Verkehrsszenarien mit zahlreichen beweglichen und unbeweglichen Verkehrsobjekten schnell und einfach konfiguriert. Diese können per Mausklick auch aus vorhandenen Testdatenbanken importiert werden. Ein hohes Verkehrsaufkommen wird durch einfaches Vervielfältigen von Objektgruppen erzeugt. Erstellte Testszenarien können zudem leicht variiert werden. Vor allem die hohe Wiederverwertbarkeit vorhandener Daten sorgt für mehr Effizienz im Testaufbau. Per Mausklick erfolgt auch das Zuweisen individueller Eigenschaft zu den verschiedenen Verkehrsobjekten ebenso wie das Zuweisen von Manöveraufträgen in Längs- und Querdynamik. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Erstellung der Testszenarien keinerlei Modellanpassungen erforderlich sind, was die Produktivität weiter erhöht.

Hohe Leistungsfähigkeit der Gesamtsimulation in Echtzeit

Die komplette Simulationsumgebung CarMaker – einschließlich Fahrzeug, Fahrer, Straße und Verkehr – rechnet nahezu 1000 Objekte in Echtzeit (sprich mit einer Zykluszeit von einer Millisekunde) und das mit höchster Genauigkeit. Und da alle Verkehrsobjekte dynamisch zur Laufzeit der Simulation zugeordnet werden, bleibt die Gesamtsimulation schlank, übersichtlich und leistungsfähig. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen können den Verkehrsobjekten selbst konkrete Manöveraufträge zugeordnet werden, d.h. Längs- und Querdynamik werden frei parametriert, Start- und Endbedingungen flexibel festgelegt. Auf dieser Basis werden reproduzierbare Szenarien zwischen Testfahrzeug und Verkehrsumgebung erzeugt. Eine weitere neue Funktion eröffnet die Option, ein Echtzeit- Kriterium als Start, Übergangs- und Endkriterium zu definieren. Damit kann jeder Manöverschritt durch ein eingehendes Event Millisekunden genau gestartet und beendet werden. Dieser beliebig parametrierbare Zugriff auf alle Zustandsgrößen eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten zur Rekonstruktion von komplexen, reproduzierbaren Verkehrsszenarien.

www.ipg.de
 

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