Diese Website nutzt Cookies, um gewisse Funktionen gewährleisten zu können. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie unseren Datenschutz-Richtlinien zu.
Nachrichten und Informationen zu Test- und Messtechnik für Elektronik in Entwicklung, Produktion und Service.  

Newsletter abonnieren

Alle 14 Tage alle News im Überblick
captcha 
Bitte geben Sie auch den angezeigten Sicherheitscode ein.

Aktuelle Test- und Messtechnik-News

Emulation von E-Motoren und Batterien auch mit hohen Spannungen

dSpace PHIL28. Juni 2018 - dSPACE hat sein Produktportfolio für die Simulation von elektrischen Antrieben komplettiert. Durch die hochdynamische Emulation von E-Motor- und Batteriekomponenten im Spannungsbereich bis 800 V können mit den Hardware-in-the-Loop (HIL)-Systemen des Unternehmens jetzt sämtliche Antriebskomponenten hybrider und vollelektrischer Antriebe mit realem Energiefluss dargestellt werden.

Die neuen Hochvoltlasten zeichnen sich durch ein kompaktes Design und einen modularen Aufbau aus. Sie sind in puncto Strom, Phasenanzahl sowie der Art der zu emulierenden Spannungsquelle flexibel einsetzbar. Die Nutzung der gleichen Hardware für die Emulation von Lasten, zum Beispiel Elektromotoren, und Quellen, zum Beispiel Batterien und Wechselstromnetz, macht die Systeme kostengünstig und einfach zu warten. Eine Energiezirkulation, die ohne aufwendige Netzrückspeisung auskommt, sorgt für zusätzliche Effizienz und eine minimale Belastung des Versorgungsnetzes. Eine offene (Simulink/Xilinx-) Bibliothek stellt die entsprechenden Simulationsmodelle zur Verfügung, von FPGA-Modellen für Motoren und Drehgeber bis hin zu den dSPACE Automotive Simulation Models (ASM) für Batterien und komplette Antriebsstränge.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten durch hohe Dynamik

Dank ihrer hohen Dynamik und kleinen Eigeninduktivität kann die Hochvoltlast variable Motorinduktivitäten nachbilden. Außerdem lassen sich hohe Drehfeldfrequenzen abbilden und sämtliche Betriebspunkte eines Elektromotors emulieren, sowohl im Motor- als auch im Generatorbetrieb. Durch eine Vorverlagerung der konventionellen Dynamometertests auf Emulatoren fügt sich die elektronische Hochvoltlast hervorragend in die Validierung mittels Hardware-in-the-Loop (HIL)-Systemen ein. Mittels präziser Stromnachbildung können Stromrippel sowie harmonische Frequenzen dargestellt werden, wodurch sich auch neueste Reglerkonzepte testen lassen. Zudem sind zahlreiche für die Fehlersimulation wichtige Aspekte wie Leckströme, Nullströme oder strombegrenzte Kurzschlüsse abbildbar. Durch die integrierte Überwachung und Begrenzung von Spannungen, Strömen und Temperaturen ist jederzeit ein Schutz der angeschlossenen Steuergeräte gewährleistet.

Bei der Emulation elektrischer Antriebskomponenten kann dSPACE auf seine langjährige Erfahrung im Niedervoltbereich aufbauen, die mit all ihren Vorteilen auf den Hochvoltbereich übertragen wurde. Viele der Schlüsseltechnologien wurden von dSPACE zum Patent angemeldet und eigens für Antriebsanwendungen optimiert. Darüber hinaus eignen sich die neuen Hochvoltlasten auch für weitere Anwendungsgebiete, beispielsweise für den Test von Industrieumrichtern, DC/DC-Wandlern, Windkraft- und Solarwechselrichtern oder für die Emulation von Wechselspannungsnetzen.

www.dspace.de/



Weitere News zum Thema:

Aktuelle Termine

electronica 2018
13. bis 16. November 2018
zur Terminübersicht...
SPS/IPC/DRIVES 2018
27. bis 29. November 2018
zur Terminübersicht...
TUZ Workshop
24. bis 26. Februar 2019
zur Terminübersicht...

Banner-Werbung

Social Media

twitter_follow_420x50px