All-about-Test - Optimierung der klanglichen Produktqualität
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Optimierung der klanglichen Produktqualität

TUEV Akustik Testumgebung25. April 2018 - Die ARRK Engineering GmbH und die TÜV SÜD Product Service GmbH bieten gemeinsam Dienstleistungen rund um die Themen Störgeräuschakustik, Umweltsimulation und Engineering-Unterstützung an. Im Akustikstudio von ARRK Engineering in München können an einem geräuscharmen Shaker z.B. Hörversuche an Komponenten mit einer Prüflast bis zu 320 kg durchgeführt werden.

Die unter dem Markennamen ARRK Engineering auftretende P+Z Engineering GmbH und die TÜV SÜD Product Service GmbH arbeiten seit einem Jahr in mehreren Bereichen eng zusammen und nutzen die bestehenden Synergien zur Optimierung von Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Fahrzeugkomponenten sowie anderen Industrieprodukten.

Zu den Schwerpunktthemen zählt dabei vor allem der wechselseitige Austausch von Know-how bei der Durchführung von Engineering- und Prüfleistungen. So soll es beispielsweise im Feld der Entwicklung störgeräuschfreier Produkte durch die Kooperation zukünftig gelingen, in gemeinsamen Projekten auf dem Gebiet „Buzz, Squeak and Rattle (BSR)“ höchste akustische Produktqualität zu erreichen und lästige Störgeräusche zu minimieren. Die Bündelung der Kompetenzen beider Dienstleister stellt dabei sicher, dass die Einzeldisziplinen Störgeräuschakustik, Umweltsimulation und Engineering-Unterstützung aus einer Hand kommen und die Testphase in eigenen Prüfanlagen durchgeführt wird. Auf der diesjährigen Fachmesse Automotive Testing Expo Europe präsentieren sich die beiden Unternehmen an einem Gemeinschaftsstand und zeigen u.a. die Möglichkeiten der Entwicklung und Validierung im Bereich Fahrzeugakustik.

ARRK Engineering und TÜV SÜD Product Service bedienen gemeinschaftlich Kunden aus dem Bereich Automotive, kooperieren jedoch auch bei Projekten aus weiteren Industriezweigen wie der Haushalts- und Unterhaltungselektronik. Mit der vertieften Zusammenarbeit bündeln die Unternehmen erfolgreich ihre spezifischen Kompetenzen und Kapazitäten. ARRK Engineering übernimmt in der Kooperation alle Aspekte des Produktentstehungsprozesses, wobei die Organisation und die technische Umsetzung sowie die Einarbeitung neuer Maßnahmen zur bestmöglichen Gestaltung der Simulations- und Testphasen im Fokus stehen.

„Als Entwicklungsdienstleister bringen wir unsere CAD- & CAE-Kompetenz ebenso mit ein, wie unsere umfassenden technischen Ressourcen zu Akustik- und Schwingungsprüfungen“, beschreibt Daniel Plum, Abteilungsleiter Erprobung und Versuch bei ARRK Engineering, die Optimierungsbereiche der Produktentstehung.

TÜV SÜD Product Service übernimmt in der späten Phase der Entwicklung einen Teil der Vailidierungsumfänge. „Diese Prüfleistungen umfassen etwa die Umweltsimulation und damit einhergehende Lebensdauertests sowie die Absicherung im Bereich elektromagnetische Verträglichkeit“, so Karl Meier, Leiter Business Line Transportation Deutschland bei TÜV SÜD Product Service, über die konkreten Aufgabenbereiche des Prüfanbieters bei der Entwicklung.

Die Kooperation der Dienstleister hat aktuell Synergien auf dem Gebiet der störgeräuschfreien Produktion hervorgebracht, die es ermöglichen, eine optimale akustische Produktqualität zu erzielen. „Schallereignisse mit negativer Geräuschqualität wie beispielsweise ein Quietschen oder Knarzen werden als unangenehm und störend empfunden. Obwohl sie nicht sicherheitsrelevant sind, lösen sie beim Hörer negative Assoziationen aus und werden als nicht zum Produkt passend eingeordnet“, erklärt Plum den immer größer werdenden Stellenwert der klanglichen Produktperformance. Um diese Störgeräusche dauerhaft und vollständig zu eliminieren, arbeiten die beiden Unternehmen in mehreren Schritten Hand in Hand und koppeln ihre Fertigkeiten. Die generische Produktentstehung beginnt mit einer Phase der Adaption an den Prozess, bei dem die jeweilige Problemstellung erarbeitet wird. Die vorhandenen Fähigkeiten in den Disziplinen CAE und CAD ermöglichen anschließend die Optimierung von Anbindungstechniken, die Beurteilung von Kontaktstellen, die Einschätzung von Materialpaarungen und dadurch die Erarbeitung neuer Maßnahmen zur Störgeräuschfreiheit.

„Wir sind nun in der Lage viel tiefgreifender zu klären, inwiefern Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft des Fahrzeugs die Geräusche verursachen oder auch verstärken“, führt Meier aus. „Die abschließenden Komponentenversuche mittels spezieller Messtechnik und eigener Prüfstände stellen ein hochwertiges, klanglich einwandfreies Produkt sicher.“

Ein weiteres gemeinsames Projekt wurde im Bereich der passiven Sicherheit angestoßen – auf dem Gebiet Crashsimulation und -tests erarbeiten die beiden Unternehmen ein Konzept zum Insassenschutz mit Fokus auf Seitenaufprallszenarien. ARRK Engineering liefert auch hier die Konzeptentwicklung und das gesamte Engineering, während TÜV SÜD Product Service die Ressourcen zur Prüfung von Fahrzeugkomponenten mittels Schlittentests bereithält. Im firmeneigenen Labor in Tschechien unterhält die Prüfinstitution eine der weltweit modernsten Anlagen für Schlittensysteme, die eine kosteneffiziente Alternative zu Crashtests darstellt. „Ziel ist es, künftig gemeinsam Dienstleistungen auch im Bereich der passiven Sicherheit anbieten zu können – inklusive Simulation und kosteneffizienter Muster-/Modifikationstests“, so Meier.

Auf der diesjährigen Automotive Testing Expo Europe präsentieren ARRK Engineering und TÜV SÜD Product Service das gemeinsame Kompetenzspektrum „umfassende Entwicklungsservices aus einer Hand“ in Halle 8 am Gemeinschaftsstand 8266.

www.tuev-sued.de/

www.arrkeurope.com/



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