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Labornetzgeräte mit sehr hoher Leistungsdichte

TDK Genesysplus05. Juli 2017 - Bei maximal 5 kW Ausgangsleistung im 1 HE-19”-Rackgehäuse setzt das erste Modell der neuen Generation der Labornetzteil-Familie Genesys+ von TDK-Lambda neue Maßstäbe auf dem Markt der Stromversorgungen. Die neue Serie liefert die momentan höchste am Markt erhältliche Leistungsdichte in einem 1 HE-19”-Rack bei einem Gewicht von weniger als 7,5 kg.

Die Labornetzgeräte sind ausgestattet mit modernster DSP Technologie (Digital Signal Processing) und gepaart mit einem erweiterten Funktionsumfang. Diese Kombination macht die programmierbaren Netzteile höchst interessant für ein breites Einsatzspektrum in der Prüf- und Messtechnik (Luft- und Raumfahrt sowie Automotive) aber auch in der Halbleiterherstellung, Wasseraufbereitung, Galvanik und Solartechnik.

Die 19”-Racks (483mm in der Breite) bieten fünf verschiedene Nennausgangsspannungsbereiche von 0-10V@500A, 0‑20V@250A, 0-30V@170A, 0-300V@17A und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und werden über einen Netzweitbereichseingang (dreiphasig 170-265 V AC, 342 bis 460V AC oder 342 bis 528 V AC) versorgt.

Die Genesys+ Laborstromversorgungen können entweder im Konstantstrom- oder im Konstantspannungs- oder im Konstantleistungs-Modus betrieben werden, welcher auf Basis einer Simulation eines internen Widerstands arbeitet. Die aktive Leistungsfaktor-Korrektur (PFC) trägt zum Wirkungsgrad von bis zu 92 % bei.

Darüber hinaus hat sich die Leistungsdichte im Vergleich zum Vorgängermodell Genesys 5 kW verdoppelt. Etliche weitere bedeutende Weiterentwicklungen sind beim Nachfolger Genesys+ zu entdecken u. a. ein kontrastreiches LCD-Display mit weitem Betrachtungswinkel und verstellbarer Helligkeit inklusive Dimmfunktion für eine verbesserte Ablesbarkeit. Ebenso noch schnellere Anstiegs- und Abfallzeiten sowie eine Slew-Rate-Steuerung.

Zum Ansteuern von externen Geräten, wie z. B. Lasttrennrelais, stehen zwei frei programmierbare Steuerpins für die Ausgänge (Open Drain) zur Verfügung. Es können beliebige Wellenformprofile, wie z. B. eine Autobatteriesimulation beim Anlassen eines Fahrzeugs mit bis zu 100 Schritten (Steps) erzeugt werden. Diese werden in vier Speicherzellen gespeichert und über die Kommunikationsschnittstellen oder Front abgerufen.

Ein neues weiterentwickeltes einzigartiges Master/Slave-System erlaubt in einer Kombination eine Dynamik und eine Restwelligkeit vergleichbar mit einem einzigen Netzgerät. Durch Zusammenschalten von bis zu vier Genesys+-Netzteilen lässt sich die Leistungsfähigkeit der Geräte auf bis zu 20 kW erhöhen. Die Master- und Slave-Einheiten konfigurieren sich automatisch, indem sie die parallele Datenverbindung erkennen und deren Parameter entsprechend einstellen. Der Master wird dabei der Einspeisepunkt für die Programmierung, Rücklesen und Statusabfragen der Master- Slave-Einheiten.

Die neue Labornetzgeräte-Serie ist kompatibel mit den etablierten Genesys und Z+ Modellen und verwendet die gleichen Kommunikationsprotokolle und Signale. Die Labornetzgeräte können sowohl über die Front als auch über die LAN-, USB 2.0- oder RS232 / 485 - Schnittstellen standardmäßig programmiert werden. Eine isolierte analoge Steuer- und Überwachungsschnittstelle (0-5 V oder 0-10 V) ist ebenfalls vorhanden sowie ein optionaler GPIB (IEEE488). Zur Grundausstattung gehört auch ein integrierter Arbiträrgenerator mit Speicherfunktion für bis zu 4 beliebige Kurvenverläufe.

Die Genesys+ Serie enthält die Anybus CompactCom Interface Plattform, um verschiedene Schnittstellenoptionen zu ermöglichen. Zum Beispiel Devicenet, Ethercat, Modbus und Profibus. Ein vollständiges Paket von Softwaretreibern, Waveform Creator und ein virtuelles Bedienfeld (GUI) wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Die gesamte Serie verfügt über funktionale Sicherheitseigenschaften wie „Safe Restart“ / „Auto Restart“ und „Last Setting Memory“. Mit „Safe Restart“ / „Auto Restart“ lässt sich das Verhalten des Netzteils nach einem Stromausfall festlegen. Das Gerät kehrt nach Wiederherstellen der Netzversorgung auf jeden Fall zu den Einstellungen zurück, die es vor dem Ausfall hatte.

Bei „Auto Restart“ schaltet es auch den Ausgang wieder aktiv, während es bei „Safe Restart“ den Ausgang inaktiv lässt, um potentiellen Gefahren bei unbeaufsichtigten Anwendungen vorzubeugen. „Last Setting Memory“ bezeichnet einen Speicher, in dem automatisch die letzten Einstellungen gespeichert werden, sobald das Netzteil abgeschaltet wird. Hierzu zählen Ausgangsspannung und -strom, OVP (Überspannungsschutz) und UVL (Unteres Spannungslimit). Alle Genesys+ -Netzteile tragen das CE-Zeichen gemäß Niederspannungsrichtlinie und verfügen über Sicherheitszulassungen gemäß UL/EN60950-1.

Darüber hinaus entsprechen die Geräte der IEC / EN 61326-1 Norm für Störfestigkeit gegen gestrahlte und leitungsgeführte Störgrößen. Ein bemerkenswertes Indiz für das Vertrauen TDK-Lambdas in das Design und die Produktion dieser Gerätefamilie ist die Garantie von fünf Jahren.

www.de.tdk-lambda.com/



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